Sep
02
2010

admin
Das Wilhelminische Görlitz – eine Stadt im Wandel“
mit den Augen des Görlitzer Fotografen Robert Scholz (1843-1926) gesehen.
Januar-Kalenderblatt zeigt eine Ansicht des Görlitzer Neißeufers mit Blick auf die Peterskirche.
Die Zugehörigkeit zu Preußen hatte erheblichen Einfluss auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung der Stadt Görlitz. In Verbindung mit den neuen Bahnanschlüssen nach Dresden, Berlin und Breslau (1847 – 1867) stand eine rasche Industrialisierung. Noch heute ist das Stadtbild südlich der Altstadt geprägt von den vielen Industrieanlagen und Wohnsiedlungen der Gründerzeit. Ständig veränderte sich etwas, gab es Abbrüche und Neubauten. Görlitz entwickelte sich von einer biederen mittelgroßen Provinzstadt zu einer modernen Metropole der preußischen Oberlausitz mit über 90.000 Einwohnern.
Tags: Rathaus
Aug
30
2010

admin
Noch immer wartet der Görlitzer Stadtrat auf ein klare Genehmigung der Rechtsaufsichtsbehörde für die geplante Sanierung der Stadthalle. So konnte am vergangenen Donnerstag nicht – wie geplant – über den Grundsatzbeschluss zur Sanierung abgestimmt werden.
Stadthalle Görlitz, Foto Hermann Schwiebert
Die Stadt Görlitz darf das geplante 20-Millionen-Projekt nicht ohne Zustimmung der Kommunalaufsicht des Landkreises beginnen. Die Stadt muss nachweisen, dass sie in der Lage ist, die Sanierungskosten aus dem Haushalt zu finanzieren. Der Landkreis hat auch seine grundsätzliche Zustimmung signalisiert, er will sich aber vor einer endgültigen Zusage die Meinung der übergeordneten Landesdirektion Dresden einholen. Dort liegen die entsprechenden Unterlagen seit Ende Juli vor.
Tags: Rathaus, Stadthalle
Aug
30
2010

admin
In diesem Jahr findet die Lange Nacht der Museen Görlitz/Zgorzelec zum zweiten mal in der Nacht zum Tag des offenen Denkmals statt. Mit dieser Terminverschiebung soll es den Kulturinteressierten
leichter gemacht werden, sich für ein Wochenende voller Kultur in Görlitz zu entscheiden.

Tags: Veranstaltung
Aug
30
2010

admin
Der Tag des offenen Denkmals findet am 12.09.2010 statt.
Das bundesweite Motto lautet diesmal
„Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr“.
Görlitz hat seine reiche Geschichte immer aus dem Handel und den damit verbundenen Verkehrswegen begründet. Schon die ersten Ansiedlungen als Ausgangspunkt für die Entstehung der Stadt Görlitz waren mit dem Reisen verbunden, waren es doch Siedler aus Thüringen, Franken und der Mark Meißen, die offenbar Ende des 12. Jahrhunderts in unsere Region einwanderten und sich hier an der Neiße niederließen. Gelegen an der VIA REGIA, der bedeutenden mittelalterlichen
Tags: Veranstaltung, Via Regia
Aug
22
2010

admin
Heute bin ich auf einen Artikel des Wiesbadener Tageblatt aufmerksam geworden, der mich wirklich erstaunt hat. Ingeborg Toth beschreibt darin am 20.08.2010 die Erfahrungen, die ein Wiesbadener Ehepaar beim Probewohnen in Görlitz gemacht haben will:
Rolf und Hiltrud Hegemann haben sich beim einwöchigen Probewohnen in Wiesbadens Partnerstadt gefühlt wie in einem Museum
Rolf Hegemann las in seiner Architektenzeitschrift: Die Wiesbadener Partnerstadt bietet eine Woche „Probewohnen“ an, in einer komplett eingerichteten Drei-Zimmer-Wohnung…
Lest hier weiter, wie das Ehepaar Hegemann Görlitz erlebt hat.
Tags: Löbauer Strasse
Aug
20
2010

admin
In Görlitz, Löbauerstraße 7 wurde 1893 das
"Central-Magazin, Fabrik für Photographen-Bedarf – Ernst Herbst&Firl"
gegründet. 1919 wurde die Firma geschlossen und verkauft.
Heute befindet sich in diesem Gebäude das im Juli 2001 auf privater Initiative der Gesellschaft für das Museum der Fotografie Görlitz e.V. eröffnete Fotomuseum.
An der Außenfassade des Hauses sind – wahrscheinlich 1893 – Büsten der drei Pioniere der Photographie – der englische Privatgelehrte William Henry Talbot (1800 – 1877), der französische Maler, Bühnenbildner und
Erfinder Louis Jaques Daguerre (1787 – 1851) und der französische Lithograf und Erfinder Joseph Niépce (1765 – 1833)- angebracht worden. Diese Kombination an einer Hauswand gilt als einzigartig in Europa.
Tags: Löbauer Strasse, Museen
Aug
18
2010

admin

„Drei Rosen für einen Freund – Freimaurergräber auf dem Görlitzer Friedhof“ ist das Thema einer Führung auf dem Städtischen Friedhof am
Dienstag, 24. August, 17 Uhr. Sie ist der Ersatz für die am
3. Juni ausgefallenen Führung.
Treffpunkt: Städtischer Friedhof Görlitz, Freitreppe am Krematorium.
Tags: Führungen, Nikolaifriedhof
Aug
13
2010

admin
ideenfluß e. V. lädt ein, gemeinsam mit Dr. Kretzschmar entlang der Neiße einen Spaziergang zu unternehmen. Dr. Kretzschmar wird seine Gäste auf dem Spaziergang wieder mit viele Geschichten, Erzählungen und Anekdoten unterhalten.
Das Eintrittsgeld beträgt EUR 3,50, davon soll EUR 1,50 an Lichtblitz für die Hochwasseropfer gespendet werden. Der Rest wird wie immer für die weiteren Nachmittagsveranstaltungen ab September im Bahnhof benutzt.
Treffpunkt:
Westufer Altstadtbrücke am 19.08.2010 – 15 Uhr
Anmeldung:
KulTourPunkt im Bahnhof – Bahnhofstr. 76 – 02826 Görlitz
Büro I-Vent – Obermarkt 33/Ecke Brüderstr. – 02826 Görlitz
Tags: Altstadt, Neiße
Aug
10
2010

admin

Große Teile des Zisterzienserinnenklosters St. Marienthal wurden Opfer der Flutwelle vom 7. August 2010. Noch nie hat das Kloster eine solche Überschwemmung erlebt. Nahezu alle Gebäude der neißenahen
Klosteranlage sind zerstört.
Die Gebäude des Klosters wurden seit 1990 durch großes ehrenamtliches Engagement, von Stiftungen, der katholischen Kirche und der öffentlichen Hand von Grund auf saniert. Es wird dringend um Spenden für die Sanierung von Küche, Gästeempfang, Gästezimmer und Tagungsräume gebeten.
Spendenkonto:
Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien eG,
Bankleitzahl 855 910 00
Kontonummer: 4573048003
Kennwort: Hilfe für Marienthal
Tags: Kloster St. Marienthal, Neiße
Aug
10
2010

admin
Die Pließnitz strömte mit Urgewalt nach Hagenwerder ein. Dabei wurde die Brücke der Bundesstraße 99 so stark unterspült, dass sie nicht mehr passiert werden kann. Gasleitungen wurden freigespült, Strom- und Telefonleitungen zerstört.
Hauptschuld an der Katastrophe scheint wohl der Bruch des Witka-Staudammes auf einer Länge von 180 Metern zu sein. Niemand hat jemals damit gerechnet, dass der Witka-Staudamm in Polen den Wassermassen nicht standhalten könne. So raste das Wasser schnell wie eine Springflut in einer sieben Meter hohen Flutwelle auf das nur dreißig Kilometer entfernte Görlitz zu. Für die Bewohner gab es keine Chance, kaum ein Entrinnen!
Tags: Stadtverwaltung